Dysphagie

12.11.2021 Promedica24 Redaktion
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Mit zunehmendem Alter brauchen viele Vorgänge im Körper und Alltag länger als in jungen Jahren. Des Weiteren baut die Muskelmasse ab, was auch kleinste Muskelgruppen im Gesicht betrifft. Das ist grundsätzlich erstmal nicht schlimmes. Solange sich die Veränderungen im Rahmen bleiben.

Wenn aus dem mangelndem Schluckreiz eine Störung wird, kann Dies Auswirkungen auf die Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme haben. Im schlimmsten Fall bleibt das Essen im wahrsten Sinne des Wortes einem im Hals stecken. Eine lebensgefährliche Situation, die viele Senioren verängstigt. Sie verweigern im schlimmsten Fall die Nahrungsaufnahme. Die Muskulatur wird noch schlechter versorgt und nimmt weiter ab. Es entsteht ein Teufelskreis, aus dem es scheinbar kein Entrinnen gibt. 

Schlaganfall und Schluckstörungen als Folge

Häufig hat ein Schlaganfall zur Folge, dass Teile der Gesichtsmuskulatur, darunter die Kaumuskulatur geschädigt ist. Den Betroffenen fällt nicht nur das Sprechen, sondern auch meist das Kauen und Schlucken schwer.

Schmerzen beim Schlucken

Die Speichelproduktion verringert sich, desto älter ein Mensch wird. Es gibt Medikamente, die die Speichelproduktion anregen. Die Mahlzeit in mundgerechte Stücke zu portionieren, reduziert das Risiko sich zu verschlucken.

Therapie bei Schluckstörungen

Bei leichter Dysphagie können die Betroffenen durch Schlucktraining die Muskulatur im Kiefer und Rachenraum stärken. Bei fortgeschrittener Dysphagie kann eine Therapie in einer Logopädie Abhilfe schaffen.