Pflegegradrechner

Menschen, die Betreuung und Pflege im Alltag benötigen, haben Anspruch auf Unterstützung durch ihre Pflegeversicherung. Der Umfang der Beeinträchtigung körperlicher und mentaler Verfassung entscheidet darüber, ob ein Pflegegrad vergeben wird.

Erfahren Sie, welche Leistungen Ihnen zustehen

Mit der Hilfe unseres Pflegegradrechners sind Sie in der Lage, vorab zu bestimmen, wie hoch Ihre Leistungen ausfallen werden. Über das weitere Vorgehen und wie Sie Ihre Ansprüche bei Ihrer Pflegeversicherung geltend machen, beraten wir Sie in einem ausführlichen Gespräch. In diesem Beratungsgespräch erläutern wir Ihnen auch, wie Sie die finanziellen Leistungen aus der Pflegeversicherung zur Finanzierung der Rundum-Betreuung nutzen können.

Nutzen Sie unseren Online Pflegegradrechner

Wichtig: Die tatsächliche Ermittlung des Pflegegrads kann nur durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK) und eine entsprechende Pflegebegutachtung erfolgen. Der Pflegegradrechner auf unserer Seite ist allein für den persönlichen Gebrauch gedacht. 

Man sieht einen Screenshot vom Pflegegradrechner, auf dem verschiedene Angaben zur Person möglich sind.
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Je höher der Pflegegrad einer Person ist, desto mehr Leistungen stehen ihr zu. Unsere Beraterinnen und Berater unterstützen Sie bei der Beantragung eines Pflegegrades. Dank unseres deutschlandweiten Netzwerkes können wir allen Personen, die von uns betreut werden, individuell auf sie zugeschnittene Lösungen anbieten.   

Wie wird der Pflegegrad ermittelt?

Um die Leistungen zu erhalten, die sich aus einem Pflegegrad ergeben, muss ein Antrag bei der Pflegekasse eingereicht werden. Durch die persönliche Begutachtung der Selbstständigkeit und Alltagskompetenz des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen (MDK) wird eine pflegebedürftige Person in den jeweiligen Pflegegrad eingestuft. In einem sogenannten Pflegetagebuch wird der jeweilige Unterstützungsbedarf einer hilfsbedürftigen Person dokumentiert. Im Folgenden sind die sechs Bereiche des Lebens aufgelistet, die in die Bewertung der Pflegebedürftigkeit einfließen.

Selbstversorgung

Es wird untersucht, inwieweit sich die betroffene Person selbst ernähren, pflegen oder waschen kann oder ob sie in diesen Bereichen überwiegend unselbstständig ist. Dies ist der am stärksten bewertete Bereich mit einer Gewichtung von 40 %.

Umgang mit krankheitsbedingten Anforderungen

Es wird untersucht, ob die betroffene Person krankheits- oder therapiebedingte Maßnahmen selbstständig durchführen kann. Dies können die Medikamenteneinnahme, Verbandswechsel etc. sein. Die Gewichtung in diesem Bereich beträgt 20 %.

Gestaltung des Alltags und soziale Kompetenz

Es wird untersucht, bis zu welchem Grad die Person ihren Alltag und ihre Freizeit selbstständig gestalten kann. Bewertet wird zudem, ob die Person in der Lage ist, soziale Kontakte zu pflegen. Die Gewichtung beträgt 15 %.

Mobilität

Es wird untersucht, bis zu welchem Grad die Person sich bewegen oder ihre Körperhaltung ändern kann, etwa beim Aufstehen, Lagern, Treppensteigen, Stehen und Sitzen. Die Gewichtung dieses Bereichs beträgt 10 %.

Kommunikative und kognitive Fähigkeiten

Es wird untersucht, bis zu welchem Grad die Person in der Lage ist, sich räumlich und zeitlich zu orientieren. Beurteilt wird auch, ob sie noch überwiegend selbstständig Entscheidungen treffen und diese anderen mitteilen kann. Die Gewichtung dieses Lebensbereiches macht 7,5 % aus.

Verhaltensweisen und psychische Auffälligkeiten

Es wird untersucht, inwiefern bei der betroffenen Person Verhaltensauffälligkeiten auf regelmäßiger Basis vorhanden sind, etwa Aggressionen, Ängste oder Zwangsstörungen. Die Gewichtung dieses Bereiches macht 7,5 % aus.

Diese Kosten für häuslichen Betreuungs- und Pflegeleistungen für pflegebedürftige Personen können nach § 33 EStG steuermindernd geltend gemacht werden:

  • Haushaltsnahe Dienstleistungen: 20 Prozent Steuerabzug, max. 4.000 Euro pro Jahr
  • Pflegepauschbetrag für Angehörige: 924 Euro pro Jahr (§ 33b Abs. 6 EStG)

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