Altersdepression erkennen: Darauf müssen Sie achten

10.02.2022 Promedica24-Redaktion
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Neben der Demenz gilt die Depression als zweithäufigste Begleiterkrankung des Alterns. Die Depression im Alter bringt einige Besonderheiten mit sich, die den Umgang mit dem eigenen Umfeld deutlich erschweren können.

Das Wichtigste in Kürze

  • Vergesslichkeit und Konzentrationsstörungen können Anzeichen für eine beginnende Depression sein.
  • Eine Altersdepression kann als Begleiterscheinung zu körperlichen Erkrankung auftreten.
  • Senioren mit Depression ziehen sich in der Regel in ihre Schlafräume zurück, trinken und essen kaum und bewegen sich wenig.
  • Ein Umzug in ein Pflegeheim ist für altersdepressive Menschen fatal.
  • Eine Rundum-Betreuung hilft Senioren, mit Depressionen umzugehen.

Anzeichen der Altersdepression oft mit Demenz verwechselt

Zumeist tritt eine Altersdepression als Begleiterscheinung zu körperlichen Erkrankungen auf. Betroffene Senioren haben oft den Eindruck, die körperlichen Gebrechen würden durch die Depression verstärkt werden. Die häufig mit einer Demenzerkrankung in Zusammenhang gebrachten Vergesslichkeit und Konzentrationsstörungen sind auch Anzeichen für eine beginnende Depression. Das macht es den Betroffenen selbst schwer, sich der Situation bewusst zu werden.

Altersdepression erkennen

Zu den verstärkt wahrgenommenen körperlichen Gebrechen kommen psychische Belastungen wie Hoffnungs- und Antriebslosigkeit, Angstzustände oder Suizidgedanken. Ältere Menschen mit Depression ziehen sich oft tagelang in ihre Schlafräume zurück, trinken und essen kaum, bewegen sich wenig. Dieses krankheitstypische Verhalten verschlechtert den Allgemeinzustand zusätzlich. Die Diagnose im Alter geht häufig über die Untersuchung der Gehirnfunktionen. Angehörige können meist nicht den Unterschied zwischen einer beginnenden Demenz und einer geriatrischen Depression erkennen. Menschen mit Demenz versuchen unbewusst zu verheimlichen, dass sie auf Hilfe angewiesen sind. Altersdepressive Menschen rücken die eigene Überforderung immer wieder in den Mittelpunkt.

Depression nimmt in Seniorenheimen zu

Etwa 5 % der gesamten Bevölkerung in Deutschland leidet an einer Depression, Tendenz steigend. In der Gruppe der Senioren sind es sogar 20 %. Unter den Menschen in Seniorenheimen steigt der Anteil an Erkrankten mit Altersdepression auf 30 – 40 Prozent % an.

Rundum-Betreuung hilft depressiven Senioren

Depressionen belasten die pflegebedürftigen Senioren und ihre Familien gleichermaßen. Die Angehörigen wünschen sich eine Entlastung von der Pflege, aber auch ein Wiederaufblühen des von Depressionen geplagten pflegebedürftigen Familienmitgliedes. Ein Umzug in ein Pflegeheim ist für altersdepressive Menschen fatal. Sie werden durch den Ortswechsel und die fehlenden individuellen Strukturen zusätzlich belastet. Darum ist eine Rundum-Betreuung und Pflege in den eigenen vier Wänden die beste Lösung für diese Menschen. PROMEDICA24 bietet in solchen Fällen ausschließlich speziell ausgebildete Pflegekräfte an.

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