Seniorensport – Gesund und fit im Alter

28.12.2021 Promedica24 Redaktion
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Senioren Fitness liegt im Trend. Verschiedene Sportarten helfen Senioren dabei, ihre Vitalität aufrecht zu halten. Viele Menschen haben schon in jungen Jahren den Wunsch, gesund bis ins hohe Alter zu bleiben. Damit die Fitness nicht nachlässt, sollten Senioren immer in Bewegung bleiben. Das Sprichwort „Wer rastet – der rostet.“ verdeutlicht, wie Bewegungsmangel zu Gesundheitsproblemen führen kann. Wer gesund und fit im Alter bleiben will, sollte sich nach Angeboten für Seniorensport umsehen. Meist bieten die gesetzlichen Krankenkassen entsprechende Sport- oder Bewegungskurse an. Auch regionale Sozialverbände und lokale Seniorenvertretungen können Angebote zu Gesundheitskursen und Fitness für ältere Mitbürger anbieten.

Happy fit senior couple exercising in park.

Sport im Alter – Gymnastik ist der Klassiker

Wer gesund älter werden will, sollte vor allem seine Beweglichkeit erhalten. Dafür ist Gymnastik genau richtig. Seit Jahrzehnten ist Gymnastik der unangefochtene Trendsport unter Senioren. Gymnastik ist vor allem deshalb so beliebt, da diese Sportart zahlreiche Übungen beinhaltet. Trainer, die sich auf „Gymnastik für Ältere“ spezialisiert haben, kennen die gesundheitlichen Folgen des Alterns. Des Weiteren können die Übungen aus den Kursen einfach Zuhause fortgeführt werden. Der größte Vorteil an Gymnastik ist aber, dass keine schweren Sportgeräte benötigt werden. Bänder, Gymnastikbälle oder Bandagen lassen sich leicht und unauffällig im Haushalt integrieren.

Gesund altern mit Ausdauersport

Sind Sie schnell aus der Puste? Macht Ihnen Treppensteigen zu schaffen? Dann sollten Sie dringend an Ihrer Ausdauer arbeiten. Dafür müssen Sie nicht mal auf Laufband ins Sportstudio. Spazieren gehen ist die einfachste Möglichkeit, um fit im Alter zu bleiben. Wenn Ihnen das zu langweilig ist, dann kombinieren Sie den Gang an der frischen Luft mit Laufstöcken bei Nordic Walking.

Muskeln trainieren mit Kraftsport

Oftmals fürchten sich Senioren vor Kraftsport. Die Verletzungsgefahr ist bei dieser Sportart am größten. Der Verzicht auf Gewichte sowie große und schwere Geräte reduziert das Verletzungsrisiko. Im Allgemeinen wird Anfängern geraten mit dem eigenen Körper als Gewicht zu trainieren. Gewichte heben ist etwas für Profis. Versuchen Sie es mit Liegestütze, Kniebeuge, oder Sit Ups. Wichtig ist, dass sich gegenüberliegende Muskelpaare wie Bauch und Rücken gemeinsam trainiert werden. Das vermeidet langfristige Überdehnung und Verkürzungen von Muskeln. Probieren Sie verschiedene Übungen aus. Einige Kraftübungen sind auch im Sitzen möglich.

Auch, wenn Kraftsport nicht immer die erste Wahl ist. Das Herz ist der wichtigste Muskel im Körper, damit dieser genug Kraft zum pumpen hat, sollten leichte Kraftübungen immer zum Training dazu gehören.

Schwimmen schont die Gelenke

Vor allem Senioren mit Übergewicht und Einschränkungen im Bewegungsapparat haben es schwer, den richtigen Sport für sich zu finden. In den meisten Fällen ist Schwimmen die beste Wahl. Die Bewegung im Wasser ist leichter. Das schon die Gelenke. Gerade Menschen mit Rheuma, Arthritis und anderen Erkrankungen der Knochen sollten Schwimmen anderen Sportarten vorziehen.

Tanzen – Fit in 3 Minuten

Seniorentanzkurse sind aktuell voll im Kurs. Viele Tanzschulen bieten Tanzveranstaltungen speziell für Senioren an. Die passende Musik hilft dabei, sich an die einstige Beweglichkeit auf der Tanzfläche zu erinnern. Tanzen ist nicht nur gesund für den Körper. Verschiedene Studien belegen, dass Tanzen auch die geistige Fitness aufrechterhält. Die Bewegung zu Musik fördert das Rhythmus-Gefühl.

Radfahren ist Kraft- und Ausdauersport in einem

Wem Spazieren zu einfach und Muskeltraining zu einseitig ist, sollte ab und an das Fahrrad statt dem Auto nutzen. Denn Radfahren ist die Kombi aus Ausdauersport und Krafttraining schlechthin. Fangen Sie mit einigen Kilometern an und schauen Sie wie es Ihnen damit geht. Ganz nebenbei lernen Sie ihre Umgebung ganz neu kennen. Bewegen Sie sich nicht gleich auf unbekannten Pfaden. In Buchhandlungen erhalten Sie Fahrrad-Karten. Diese verzeichnen das lokale Wegenetz und geben meist auch Aufschluss über den Schwierigkeitsgrad der Strecken.